Was nach dem Corona Virus kommt – Freiheit in Gefahr

Heute geschehen Dinge, die wir vor kurzem noch für nicht möglich gehalten hätten: Hamsterkäufe mit leeren Regalen, alle Grenzen geschlossen,  Schulen geschlossen, Ausgangssperren, „Null-Modus“ vieler Geschäfte und Firmen, keine gesellschaftlichen Veranstaltungen. Es ist eine Zeit der Unsicherheit. Wie lange dauert dieser Ausnahme-Zustand? Und wie werden die Folgen sein?

Natürlich gibt es in Zeiten wie diesen viele „Fake News“ und Verschwörungstheorien, wer oder was daran angeblich schuld sein soll:

  • Die Pharmaindustrie will durch das Virus noch mehr Geld verdienen
  • Das Covid 19 Virus wurde angeblich im Labor gezüchtet
  • Das Virus ist auf Grund der Strahlung von Handymasten entstanden
  • Der Iran sagt es ist eine biologische Waffe der Amerikaner
  • Die Amerikaner sprechen von „chinese virus“
  • Die muslimischen Prediger sprechen von der „Rache Gottes“, aus welchen Gründen auch immer.

 

Die Liste ist keinesfalls vollständig. Dann gibt es noch weitere Verlautbarungen wie Falschmeldungen über Ausgangssperren, dass Supermärkte noch  für kurze Zeit öffnen sollen und dass Covid– 19 angeblich durch das Medikament Ibuprofen (Schmerzmittel) noch verschlimmert wird. Die Zahlen der Toten und Infizierten wären natürlich falsch und in Wirklichkeit viel höher. Wenn gleich auch hier viel der Spekulation und Gerüchten überlassen wird, geschieht durch diese mediale Dauerpräsenz des Themas, egal welchen Couleurs, vor allem eines: Viele Menschen bekommen Angst und es wird mit der Angst der Menschen gespielt!

Überhaupt gibt es einen derartig großen Hype um Corona, so dass man sich fragen muss: Soll hier von noch größeren Krisen abgelenkt werden? Darum lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen: was die Corona-Krise so  im Schlepptau nach sich zieht. Wem nutzt diese Krise? Ist sie nur auf fehlerhaftes menschliches Handeln zurückzuführen? Oder ein mit Absicht erzeugter Supergau? Krisen fallen ja nicht direkt vom Himmel. Sie entstehen vor dem Hintergrund lang andauernder schwellender Probleme. Was könnte in der Folge noch geschehen?

Die Bibel kann das Geschehen der Corona-Pandemie durchaus einordnen. Da lesen wir: „Jesus spricht zu ihnen:….Und es werden geschehen große Erdbeben, , teure Zeit und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel!“ Und: „Seht zu und erschreckt nicht!“  (Luk. 21, 9.11.) Zusehen und gut beobachten, ja. Aber  nicht von  Angst leiten lassen. In solchen Krisen wie dieser dürfen wir zuversichtlich bleiben und auf unseren Vater im Himmel verweisen, der das Rad der Ereignisse in seiner Hand hält. Er ist noch immer die oberste Kontrollinstanz.

 

Bleiben Sie hoffnungsvoll!

Ihr Blickpunkt-2000-Team

Was nach dem Corona Virus kommt?

Freiheit in Gefahr?

 

Corona – ein Virus geht um die Welt.

Lehrer ohne Schüler, Pfarrer ohne Kirchengemeinde, Verkäufer ohne Kunden. Die Flugzeuge stehen am Boden und die Grenzen sind geschlossen. Es ist gespenstische Wirklichkeit geworden. Ein Virus geht um die Welt und hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt!

 

Alle warten auf den Zeitpunkt, wo die Zahl der Corona-Infizierten wieder absinkt und keine weiteren Personen mehr angesteckt werden. Die  Frage steht im Raum; Wie lange noch? Denn die negativen Begleiterscheinungen der Corona Krise werden für die Menschen langsam zur Belastung. Da sind einmal all die einschränkenden Maßnahmen, die man verkraften muss: Großeltern dürfen ihre Enkel nicht sehen, Menschen, die zur Risikogruppe gehören und insbesondere alte Menschen kommen überhaupt nicht mehr oder selten aus ihren vier Wänden heraus und für die anderen sind auch sämtliche gesellschaftlichen Events gestrichen. Die Arbeitslosenzahlen schießen täglich in die Höhe, es gibt so viele wie schon seit 1945 nicht mehr. Alle Kleinunternehmer bangen längst um ihre Existenz, sie wissen nicht wie sie ohne Einnahmen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen sollen. Viele Menschen sind zur Kurzarbeit angemeldet. Sie hängen nicht ganz so arg in der Luft, aber sie warten auch darauf, wieder ihre Arbeit im üblichen Rahmen aufnehmen zu können. Und bei Ausgangssperren aller Art ist dieser „Urlaub“ für die meisten nicht mit Genuss, sondern eher mit trostloser Langeweile verbunden. Mütter, die mit ihren lebhaften Kleinkindern in ihrer Großstadtwohnung ausharren müssen und auf keinen Spielplatz dürfen — das ist ein Nerventest für Fortgeschrittene! Und die vielen Schüler waren wohl auch nur am Anfang der Krise über die geschlossene Schule begeistert.

Ja, unsere bis dahin geordnete Welt wurde auf den Kopf gestellt und das wirft viele Fragen auf: Was ist schlimmer – die Ansteckungsgefahr oder die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung?

 

Was kommt auf uns zu?

Banker, Analysten und Volkswirte warnen vor einem wirtschaftlichen Niedergang, der alle vorangegangenen noch in den Schatten stellt. Die Wirtschaft ist bis auf die lebensnotwendigen Branchen lahmgelegt und je länger dieser Zustand dauert, desto mehr Kleinunternehmen und Geschäfte werden in den Ruin getrieben. Übrig bleiben nur die Großen, beabsichtig oder nicht, das ist die Frage. Die ersten Auswirkungen waren bereits im März zu spüren, durch einen schlagartigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, 23.000 täglich. Wer auf Kurzarbeit umgestellt hat, muss auch auf sein Geld warten, da gibt es schon viele Klagen.

Die Weltwirtschaft wird wie gesagt einen schweren Schlag bekommen. Eine Rezession von bis zu 20 % des BIP wird von Experten erwartet. Doch das ist nicht alles. Lieferengpässe werden folgen. Viele Waren werden weniger, teurer und nicht immer zu erhalten sein. Es könnte in der Folge auch einen partiellen Mangel an Nahrungsmitteln geben. Nein, keine Hungerkrise, davon sind wir hier weit entfernt. Aber einiges wird fehlen.

Auch das Finanzsystem wird empfindlich gestört, die Aktienkurse geben nach. Die Botschaft der Großkonzerne lautet: „Rettet die Profite!“ Die Umverteilung von den Kleinen zu den Großen findet weiter statt, in einem noch stärkeren Ausmaß als bisher. Letzten Endes sei hier noch der Angriff der Spekulanten erwähnt: Der größte Hedge-Fonds der Welt wettet 14 Milliarden US-Dollar auf den Niedergang von europäischen Unternehmen! Mitmenschliche Solidarität sieht aber anders aus.

Thema Bargeld: Schon jetzt findet sich in allen Supermärkten die Aufforderung an den Kassen, doch lieber „bargeldlos“ zu bezahlen. Man wird jetzt abwarten müssen, was sich die globalen “Bargeld-Abschaffer“ einfallen lassen werden, um ihr Vorhaben des bargeldlosen Zahlungsverkehrs  voranzutreiben. Ausgerechnet die weltweite Corona-Pandemie könnte ihnen dabei in die Hände spielen. Denn ein wichtiger Übertragungsweg von Viren und Bakterien sind Geldscheine. In China  hat man z.B. damit begonnen, Geldscheine einzuziehen und zu desinfizieren. Zur Erinnerung: Bargeld bedeutet Freiheit! Mit dem Bargeldeinzug  würde uns wieder ein Stück persönliche Freiheit weggenommen. Denn Ausgaben über die Bankomatkarten kann man nachverfolgen, Ausgaben mit Bargeld nicht so leicht.

Und damit sind wir bei der Einschränkung der persönlichen Freiheit. Drei Millionen Menschen sind auf Grund der Corona Krise derzeit in ihrer persönlichen Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Werden hier Demokratie und Grundrechte im Zeichen des Gesundheitsnotstands ausgehebelt?

In atemberaubender Geschwindigkeit legt das Virus das öffentliche Leben lahm und beschränkt auch verfassungsmäßig garantierte Freiheitsrechte: Ausgangsbeschränkungen, Versammlungsverbote, keine Besuche in Krankenanstalten und Pflegeheimen, Isolierung, Quarantänemaßnahmen, unfreiwilliger Freiheitsentzug auf jeden Fall. Geplant ist auch die Handykontrolle zum Aufspüren von Kontaktpersonen und Zwangsdiensten für medizinisches Personal. Jetzt in der Krise nehmen wir das alles hin als Schutz vor Ansteckungen. Werden diese Maßnahmen aber wieder zurückgenommen, wenn sie nicht mehr nötig sind? Ist das alles angemessen und vor allem nur vorübergehend? Sind nach Corona Maßnahmen wie Schulschließungen, Ausgangsbeschränkungen, und Distanzregeln zu Ende? Oder lauert im Hintergrund ein Totalitarismus, der sich der Corona-Krise als Vehikel bedient? Wir müssen aufpassen, dass unsere Freiheit nicht auf der Strecke bleibt. Nach 70 Jahren Frieden sind wir Krisen nicht mehr gewohnt und daher auch nicht sensibilisiert für eine subtile Einschränkung der Freiheit. Die persönliche Freiheit ist maßgeblich und ein hohes Gut, so wie die Gesundheit.

2020 wird auch von manchen das „Jahr des Weckers“ genannt. Viele Menschen wurden aus ihrem Hamsterrad herausgerissen und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Manch einer muss seine berufliche Existenz umkrempeln.  Manche meinen: „Die Welt wie wir sie gekannt haben ist vorbei!“  Sollten sie recht behalten?

Die Welt nach Corona kann sich nur in zwei Richtungen entwickeln:

  1. Reset und Wiederaufbau, wenn auch mit vielen Abstrichen.
  2. Ein neues System entsteht. Die ganze Welt wird umgebaut. Eine Tendenz zum Totalitarismus und Polizeistaat ist heute schon in Ansätzen erkennbar.

 

Auf jeden Fall ist es für jeden Einzelnen eine Zeit der Auseinandersetzung mit sich selbst, mit den eigenen Werten und der Neuorientierung. Prioritäten werden hoffentlich überdacht und verändert, damit wir gestärkt und klüger aus der Krise hervorgehen.

 

Die Bibel als Orientierungshilfe

 

Leider lesen sie nur noch wenige. Dabei kann die Bibel durchaus Orientierung geben, indem sie solche Seuchen, Kriege, Katastrophen, auch die Einschränkung der bürgerlichen Freiheit in einen bestimmten Zeitrahmen setzt. Jesus Christus selbst sagt von  unserem Zeitalter, dass es die „Zeit des Endes“ ist und gibt folgende Beschreibung: „Denn es wird sich empören ein Volk gegen das andere…. Und werden sein Seuchen und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben.“ (Matth.24,7)

Diese Katastrophen wurden alle vorausgesagt, aber sie sind nicht das Ende, auch nicht der vielbeschworene Klimawandel. Die Welt wird daran nicht zugrunde gehen! Allerdings wird es viele Menschenleben kosten. Die Bibel sagt deutlich voraus, dass das Ende durch eine weltweite religiöse Krise kommen wird, wenn die Mächtigen dieser Welt das Gesetz Gottes abschaffen und sogar bekämpfen, in dem sie die gläubigen Menschen verfolgen.

Natürlich sind wir besorgt um unsere Gesundheit und halten uns an Hygieneregeln. Aber noch mehr macht uns der wirtschaftliche Niedergang im Gefolge von Corona Angst, von dem wir nicht wissen ob er zum totalen Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems führen wird. Oder soll mit dem Virus bewusst ein Crash herbei geführt werden? Das wissen wir alles nicht. Wir wissen aber, dass die Währungsreform, die mit einem solchen Crash verbunden ist zur großen Enteignung der meisten Vermögensklassen führen wird. Die Bevölkerung wird dann verarmen.

Angesichts solcher Geschehnisse hat Jesus Christus, für alle, die an ihn glauben, Trost und Hoffnung bereit: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ (Joh.16,33)

Plötzlich haben viele Menschen viel Zeit, bedingt durch diese „Zwangspause“. Gewonnene Zeit aber kann hilfreich sein, das eigene Leben zu überdenken: Was passiert, wenn mich die Krankheit trifft? Müssen wir uns auf eine längere Zeit der Krise und der Einschränkungen einstellen? Wie habe ich bisher gelebt – welche Werte waren mir wichtig?  Gibt es doch etwas „Höheres“, das ich kennen lernen sollte? Zeiten der Krise bieten auch die Chance einer Neuorientierung.

Wer schon älteren Datums ist, kann feststellen, dass das religiöse Interesse früher jedenfalls viel größer war als heute. Es gab noch nicht so viel materielles Überangebot und so viel Unterhaltung, die uns immerzu auf Trab hält und die Zeit zum Nachdenken raubt.

Etwa ab den 1980ern, als der Wohlstand immer mehr zunahm, nahm gleichzeitig das religiöse Interesse immer mehr ab. Die Kirchen und kleineren Freikirchen verloren immer mehr Mitglieder. Es kam in der westlichen Welt zu einem allgemeinen Glaubensabfall. Viele Menschen wissen nichts mehr von Gott, egal  ob biblische Geschichten, die Zehn Gebote, die Bergpredigt, alles ist weg.

Bei einem Begräbnis neulich konnten die Teilnehmer, bis auf ein paar alte Leute, nicht einmal mehr das „Vaterunser“ beten. Viele denken wohl: „Das brauchen wir heute alles nicht mehr!“ Und daher wissen sie auch nicht, dass nichts — keine Philosophie, keine Wissenschaft, kein noch so gefülltes Bankkonto — so viel Halt und Freude geben kann, wie es der Glaube an Jesus Christus vermag!

Ab und zu kommt die Frage nach einem strafenden Gott auf. Aber in Wirklichkeit sind solche Krisen Gottes Mittel, um Menschen zum Nachdenken zu bringen. Er bremst den Menschen in seinem Machbarkeitswahn, und zeigt ihm, dass er eben nicht alles beherrscht. Da müssen Menschen erkennen, dass ihnen Grenzen gesetzt sind und dass es einen Gott im Himmel gibt, der alle Dinge noch immer in seiner Hand hält!

Jesus spricht von unserer Zeit, wenn er in Lukas 21 vorher sagt: „Die Menschen werden in Ohnmacht sinken vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll!“

Das heißt, Corona ist nicht das Letzte, da kommen noch mehr Desaster. Aber Gott hat keine Freude daran, er meint es ja gut mit den Menschen!

Die Frage, ob wir mit Angst oder mit Hoffnung erfüllt werden, hängt vollständig davon ab, worauf wir unseren Blick festmachen. Wer seinen Blick nur auf die Katastrophen richtet und auf die schlechten Nachrichten, wenn Seuchen und Verarmung die Gedanken beherrschen, der wird mit Angst erfüllt. Doch wer Jesus Christus als seinen Erlöser kennt wird auf ihn schauen im Glauben, und dort Zusicherungen der Hoffnung und Sicherheit finden. Durch Christus werden wir emporgehoben über die Unsicherheiten und Besorgnisse des Lebens.

Immer wieder sagt die Bibel: “Fürchte dich nicht!“ oder „Habt keine Angst!“.  Ein Pfarrer hat gezählt, dass solche Formulierungen in der Bibel insgesamt 365mal vorkommen– das bedeutet, eine Zusicherung pro Tag für ein ganzes Jahr. Gott hat damit das ganze Kalenderjahr abgedeckt. Er lädt uns ein, bei ihm Vergebung und Herzensfrieden zu finden und auf seine Gnade zu vertrauen. Möge diese Krise ein Zeit sein, wo sich wieder viele auf ihren „Vater im Himmel“ besinnen!

 

„Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“

Jer. 29, 13.14.